Antikriegstag 2017

   DSCF0095 DSCF0089DSCF0090Trotz des schlechten Wetters fand am 01. September 2017  am Regensburger Neupfarrplatz bereits zum 4. Mal  bei erfreulich guter Beteiligung die Kundgebung von Kriegsgegnerinnen und Kriegsgegnern aus Anlass des Antikriegstages statt.

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Durch die Veranstaltung führte Georg Unger, ehemals Betriebsrat bei BMW Regensburg und auch im Ruhestand gewerkschaftlich aktiv.

Michael Buschheuer, der Regensburger Gründer der Seenotretter „Sea-Eye“ berichtete eindrucksvoll von seinen Erfahrungen und der Gefahr für ihr eigenes Leben, der die DSCF0075Seenotretter durch die aktuelle Politik der Europäischen Union ausgesetzt sind.

ElisabethDSCF0048 Reinwald (pax christi), sprach für das Regensburger Friedensnetzwerk, welches die Kundgebung bereits in deren Vorfeld durch die spannende KunstaktiDSCF0099on „Die sieben Goldenen Nasen des deutschen Rüstungsexports“ unterstützte. Die Aktion ist Gold-Preisträger beim Nachwuchswettbewerb des Art Directors Club und will die Täter, die sich die sprichwörtlichen goldenen Nasen mit dem Geschäft von Tod und Vertreibung verdienen, aus der Anonymität holDSCF0046DSCF0096en.

Irmgard Freihoffer, Bezirksvorsitzende der GEW, benannte Fluchtursachen, zeigte die Profiteure von Krieg und Flucht, aber auch die Möglichkeiten auf, das Leid der DSCF0093Menschen in den von Krieg und bitterster Armut betroffenen Gegenden der Welt zu verhindern.

Die „SonggrupDSCF0031pe Regensburg“ untermalte die Kundgebung auch in diesem Jahr durch eine neue Auswahl von Antikriegsliedern. 

Die Teilnahme der vielen Menschen und die Unterstützung durch so viele Organisationen beweDSCF0037ist, dass die Menschen in Regensburg und im Umland ein öffentliches Zeichen gegen Krieg und Vertreibung am Antikriegstag wollen und tragen“, so die Einschätzung des Spitzenfunktionärs der IG Metall Jack Pritscher, einem der Organisatoren vom Netzwerk „Gewerkschaft gegen Krieg“.