Antikriegstag 2020

Der Kampf für den Frieden ist keine Schönwetter – Angelegenheit. Er braucht Kraft, Ausdauer und die Bereitschaft, sich einzusetzen.

Trotz schlechten Wetters kamen auch in diesem Jahr wieder ca. 120 Regensburger:innen auf den Neupfarrplatz, unter ihnen auch die Oberbürgermeisterin.

 

Monika Brandl, ehemalige Vorsitzende des Gewerkschaftsrats von ver.di rief eindrucksvoll und prägnant dazu auf, Zivilcourage zu zeigen. Ob im Bus, auf der Straße, im Büro oder im Internet – es ist heute wichtiger denn je, Rassismus, Arroganz und Menschenfeindlichkeit entschlossen entgegenzutreten.

Jack Pritscher, IG Metall / Betriebsratsmitglied bei Schneider Electric sprach für die Veranstalter vom Netzwerk Gewerkschaft gegen Krieg und Gotthold Streitberger, GEW und Mitglied der BI Asyl für die unterstützenden Organisationen des Friedensnetzwerks Regensburg.

 

 

 

 

Kulturell umrahmt wurde die Veranstaltung wieder von der Songgruppe Regensburg, die neben einigen Antikriegsliedern eine kurze Lesung aus dem Buch von Eva Sternheim-Peters: Habe ich denn allein gejubelt? Eine Jugend im Nationalsozialismus vortrug.

Frieden ist mit Abstand das Beste für die Gesundheit

Deshalb arbeitet das Netzwerk Gewerkschaft gegen Krieg auch 2020 wieder an der

Kundgebung zum Antikriegstag – 01.09.2020.

Kommt zur Kundgebung; bringt Transparente und Schilder mit! Mund-Nasenbedeckung nicht vergessen.

Beginn 18:00 Uhr Neupfarrplatz – Haidplatz – Bismarkplatz – Neupfarrplatz Ende ca. 19:30 00 Uhr

aktueller Hinweis: wegen der anhaltenden CoronaSituation bleibt die Veranstaltung dieses Jahr wieder stationär am Neupfarrplatz

Aufruf – Netzwerk gegen Krieg – Antikriegstag September 2020

Sollten sich wegen Corona weitere Änderungen ergeben, werden diese hier veröffentlicht.

Vorankündigung Antikriegstag 2019

Ankündigungsflyer 2019 Seite 1 zum Download

Ankündigungsflyer 2019 Seite 2 zum Download

 

Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!
Geht mit uns auf die Straße!

Demonstration mit Kundgebungen
aus Anlass des 80. Jahrestages des Überfalls von Nazideutschland auf Polen

Beginn: 01.09.19 um 13:00 Uhr
Neupfarrplatz Regensburg

Stationen:
Altes Rathaus, Haidplatz, Bismarckplatz

Ende: ca. 14:30 Uhr
Neupfarrplatz

Heuer jährt sich der deutsche Überfall auf Polen, der Beginn des 2.Weltkrieges, zum 80. mal.

Im Gedenken an die Millionen Opfer dieses Vernichtungskrieges werden die Gewerkschafter/-innen, unterstützt vom Friedensnetzwerk Regensburg am 01. September 2019 an mehreren Stationen in der Innenstadt mit kurzen Lied- und Redebeiträgen auf die stetig wachsende Gefahr eines neuen großen Krieges aufmerksam machen.

Die Liedbeiträge werden in diesem Jahr von der „Songgruppe Regensburg“ und dem“Rockkabarett ‚Staade‘ Ruam“ beigesteuert. Die Abschlusskundgebung wird von einem Streichtrio mit Ausschnitten aus den  Goldberg-Variationen von Bach begleitet.

Beginn ist um 13:00 Uhr am Neupfarrplatz.

Hier wird Jack Pritscher, IG Metall und Betriebsratsmitglied im Sachsenwerk zu den Lehren, die es aus den Ereignissen vor 80 Jahren gezogen werden müssen, um eine noch größere Katastrophe für die Menschheit zu verhindern, sprechen. Von da aus geht es durch die Untere Bachgasse zum Alten Rathaus, wo Johannes Ludsteck von der DFG-VK im Namen des Friedensnetzwerks u.a. über den aktuellen Stand der Unterschriftenaktion “ Abrüsten statt Aufrüsten“ berichten wird.

Danach bewegt sich der Zug zum Haidplatz. Dort spricht ein/e Vertreter/-in des Internationalen Kultur- und Solidaritätsvereins über die Situation im Nahen Osten. Von dort geht es über Ludwig- und Drei – M.-Straße zum Bismarkplatz, auf dem Luise Gutmann, Vorsitzende VVN/ BdA zum Thema „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“ sprechen wird. Durch die Gesandtenstraße geht es dann zurück zum Neupfarrplatz.

Um ca. 14:30 Uhr wird der ehemalige Regionsvorsitzende des DGB Regensburg und  derzeitige DGB-Vorsitzende des Kreisverbandes Kelheim, Willi Dürr, die Abschlussrede halten. In dieser wird er auch auf die Aufgaben, die sich Gewerkschafter/-innen derzeit im Kampf für die Erhaltung der Lebensgrundlagen der Menschheit – und damit der Erhaltung des Friedens für Europa – eingehen.

Beginnend mit der Auftaktkundgebung und während der Zug durch Regensburg zieht, werden Aktivist/-innen vom Friedensnetzwerk am Neupfarrplatz „Waffeln statt Waffen“ backen.

Antikriegstag 2018
Bericht

Auch im Jahr 2018 lud das Netzwerk „Gewerkschaft gegen Krieg“ wieder zur Antikriegstagskundgebung auf den Neupfarrplatz ein.

Die ca. 150 Menschen, die dem Aufruf trotz schlechten Wetters gefolgt waren, staunen nicht schlecht: eine Werbeagentur aus dem Bereich der ptivat-militärischen Zusammenarbeit erklärte die Veranstaltung für gekapert.

„Karthago reloaded“, so der Name der Agentur, warb für dafür, Chaos in den internationalen Beziehungen, für internationale Krisen, terroristische Bedrohungen und neue Kriege zu schaffen – um all dies dann mit deutschen Waffen und Soldaten wieder bekämpfen zu können.

Diese Rede wurde unterbrochen von Liedern wie z.B. Die Freie Wirtschaft (Text : Kurt Tucholsky) oder Meine Freiheit (Georg Kreisler),

so dass auch eher eilige PassantInnen den Auftritt der Songgruppe Regensburg wie geplant recht leicht als Satireveranstaltungen erkannten.

Bereits im Vorfeld der Antikiregstagskundgebung sammelten verschiedene Regensburger Organisationen, die sich im Friedensnetzwerk Regensburg zusammengeschlossen haben, erfolgreich Unterschriften für den Aufruf https://abruesten.jetzt/ und führten dabei viele spannende Gespäche mit Einheimischen und TouristInnen.

Antikriegstag 2018
Ankündigung

Heraus zum Antikriegstag, 1. September 2018!

Kundgebung dieses Jahr früher:

Samstag 01.09.18 13.00 Uhr – Neupfarrplatz Regensburg

Jeder Krieg ist eine Niederlage des menschlichen Geistes.

Jeder Krieg ist eine Niederlage menschlichen Geistes, sagte einmal Henry Miller, und man ist spontan geneigt dem zuzustimmen. Kriege sind furchtbar, in Kriegen sterben Millionen von Menschen, werden Häuser, Fabriken, Felder, Kunstschätze und die Natur zerstört . Das kann doch niemand wollen und absichtlich herbeiführen?

Oder doch? Es gibt ein paar wenige, die verdienen gut am Geschäft mit dem Tod.

Deutsche Unternehmen profitieren von den Kriegen die anderswo geführt werden, deutsche Soldaten und deutsche Waffen sind an vielen dieser Kriege aktiv beteiligt. Deutschland liegt bei den Rüstungsexporten weltweit auf
Platz vier.

Deutsche Unternehmen profitieren davon, dass Deutschland wieder (angriffs-)kriegsfähig gemacht wird: Die Bundesregierung möchte den Verteidigungsetat bis zum Jahre 2024 auf 1,5% des BIP erhöhen.

Das sind ca. 50 Milliarden Euro – Geld, dass z.B. dringend gebraucht würde, um die Voraussetzungen zu schaffen, dass alte und kranke Menschen in Deutschland in Würde und zu vernünftigen Arbeitsbedingungen für die Pflegenden gepflegt werden können.

Jeder Krieg ist eine Niederlage menschlichen Geistes. Eine Niederlage all derer, die auch ein drittes Mal nichts sehen, nichts hören und nichts sagen wollen, die dem Sterben im Mittelmeer und anderswo tatenlos zuschauen und dann ein drittes Mal für den Profit einiger weniger auf dem Schlachtfeld oder vor Hunger oder im Bombenhagel sterben werden.

Deshalb:

Wer sich nicht zeigt, wird übersehen: Geh mit uns auf die Straße am

1. September – gegen Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung.

Auftritt:

Karthago reloaded“ die starke Truppe für zivil-militärische Zusammenarbeit

mit ihrem aktuellen Programm „Make Germany great again“

musikalische Umrahmung „Songgruppe and Friends“ mit Antikriegsliedern

Nichts mehr verpassen!

Auch in diesem Jahr wird das Netzwerk „Gewerkschaft gegen Krieg“ am 01. September seine Antikriegstagskundgebung auf dem Regensburger Neupfarrplatz abhalten.

Die Planungen laufen – voraussichtlich werden wir diesmal, weil der 01.09.18 auf einen Samstag fällt, bereits am Nachmittag, ca. 13:00 Uhr, mit der Veranstaltung beginnen.

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Paint the Pain

Kreidemännchen gegen die Ignoranz

Am Samstag, dem 03.03.18 machte die private Lebensrettungs-NGO Sea-Eye e.V. auf das Leid der Geflüchteten rund um das Mittelmeer aufmerksam.

13.248 lebensgroße Kreide-Silhouetten auf den Straßen der Regensburger Altstadt bildeten eine 22 Kilometer lange „Menschenkette“ – Symbol für die Zahl der Menschen, die in den vergangenen zwei Jahren allein von Sea-Eye vor dem Ertrinken gerettet wurden.

Gleichzeitig erinnerten rund 8.000 rote Markierungen an die Menschen, die im gleichen Zeitraum im Mittelmeer ertrunken sind, weil sie keine Hilfe erhalten konnten.

Die Kreidemännchen wurden von weit mehr als 100 Freiwilligen aus den verschiedensten Regensburger Organisationen und Aktionen in mehrstündiger Arbeit auf´s Regensburger Pflaster gemalt. Darunter auch Mitglieder des Netzwerks Gewerkschaft gegen Krieg.

Mehr zu dieser Aktion findet Ihr auch auf der Seite von Isolde Hilt, die uns freundlicherweise ihre Fotos zur Verfügung gestellt hat:

https://goodnews-for-you.de/jedes-kreidemaennchen-steht-fuer-einen-geretteten-menschen/

Und beim BR gibts ein Video:

https://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/paint-for-pain-gemalte-menschenkette-in-regensburg-100.html

 

 

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Antikriegstag 2017

   DSCF0095 DSCF0089DSCF0090Trotz des schlechten Wetters fand am 01. September 2017  am Regensburger Neupfarrplatz bereits zum 4. Mal  bei erfreulich guter Beteiligung die Kundgebung von Kriegsgegnerinnen und Kriegsgegnern aus Anlass des Antikriegstages statt.

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Durch die Veranstaltung führte Georg Unger, ehemals Betriebsrat bei BMW Regensburg und auch im Ruhestand gewerkschaftlich aktiv.

Michael Buschheuer, der Regensburger Gründer der Seenotretter „Sea-Eye“ berichtete eindrucksvoll von seinen Erfahrungen und der Gefahr für ihr eigenes Leben, der die DSCF0075Seenotretter durch die aktuelle Politik der Europäischen Union ausgesetzt sind.

ElisabethDSCF0048 Reinwald (pax christi), sprach für das Regensburger Friedensnetzwerk, welches die Kundgebung bereits in deren Vorfeld durch die spannende KunstaktiDSCF0099on „Die sieben Goldenen Nasen des deutschen Rüstungsexports“ unterstützte. Die Aktion ist Gold-Preisträger beim Nachwuchswettbewerb des Art Directors Club und will die Täter, die sich die sprichwörtlichen goldenen Nasen mit dem Geschäft von Tod und Vertreibung verdienen, aus der Anonymität holDSCF0046DSCF0096en.

Irmgard Freihoffer, Bezirksvorsitzende der GEW, benannte Fluchtursachen, zeigte die Profiteure von Krieg und Flucht, aber auch die Möglichkeiten auf, das Leid der DSCF0093Menschen in den von Krieg und bitterster Armut betroffenen Gegenden der Welt zu verhindern.

Die „SonggrupDSCF0031pe Regensburg“ untermalte die Kundgebung auch in diesem Jahr durch eine neue Auswahl von Antikriegsliedern. 

Die Teilnahme der vielen Menschen und die Unterstützung durch so viele Organisationen beweDSCF0037ist, dass die Menschen in Regensburg und im Umland ein öffentliches Zeichen gegen Krieg und Vertreibung am Antikriegstag wollen und tragen“, so die Einschätzung des Spitzenfunktionärs der IG Metall Jack Pritscher, einem der Organisatoren vom Netzwerk „Gewerkschaft gegen Krieg“.

Antikriegstag,

1. September 2016!

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 Am 1. September 2016 – dem Antikriegstag – haben wir wie auch in den vergangenen Jahren in Regensburg in der Öffentlichkeit, am Neupfarrplatz, auf einer Kundgebung demonstriert, dass wir Regensburger/innen kein weiteres Mal bereit sind, uns für die Profitgier einiger weniger zu Mördern machen oder uns abschlachten zu lassen.

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Jack Pritscher vom Netzwerk „Gewerkschaft gegen Krieg“ und IG Metall Betriebsrat moderierte und rief die Teilnehmenden dazu auf, sich am 17. September in München an der Demo gegen CETA und TTIP und 08. Oktober in Berlin an der bundesweiten Demonstration „Die Waffen nieder“ gegen Krieg zu beteiligen.

Auf der Kundgebung, die bereits zum dritten Mal in Regensburg stattfand, sprach unter anderem Stadtrat Richard Spieß, der im Namen deDSCN5249s Friendesnetzwerkes Regensburg über das aktuelle Weißbuch Bundeswehr berichtete.

Für den Internationalen Kultur- und Solidaritätsverein (IKS) berichtete Necati Güler eindrucksvoll von der Situation für die kurdische Bevölkerung in der Türkei und über die schwierigen aber erfolgreichen Versuche in der Provinz Rojava eine friedliche Selbstverwaltung der dort lebendAKT Rede4en Menschen aus den verschiedensten Kulturen zu schaffen.

Das Netzwerk „Gewerkschaft gegen Krieg“ selbst stellte in einem lebendigen Dialog anschaulich die Aufgaben der Gewerkschaften im Kampf gegen den Krieg dar.

AKT Dialog

Umrahmt wurden die Reden durch die Songgruppe Regensburg, die in diesem Jahr verschiedene Anti – Kriegs DSCN5256– Popsongs vortrug.

AKT singen5

Das Friedensnetzwerk Regensburg, in dem sich aus Protest gegen die Kriegseinsätze Deutschlands mehrere Organisationen unterschiedlicher politischer und weltanschaulicher Ausrichtung zusammengeschlossen haben, machte bereits eine Stunde vor Beginn der Kundgebung auf diese und seine kriegskritischen Positionen mit Hilfe einer Bodenzeitung aufmerksam. Viele Passanten des gut frequentierten Neupfarrplatzes blieben stehen, um sich die teils ironischen, teils sarkastischen Plakate anzusehen und mit den OrgansiatorInnen zu diskutieren.DSCN5258

Insgesamt – so die Einschätzung des Spitzenfunktionärs der IG Metall Pritscher – eine gelungene Veranstaltung, deren Fortsetzung das Netzwerk „Gewerkschaft gegen Krieg“ schon jetzt für das kommende Jahr plant. DSCN5241DSCN5250

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